Mantra
In der indischen Philosophie spielen Mantren eine beachtliche Rolle. Was ist ein Mantra? Welche sind die bekanteste Mantren, so wie Gayatri Mantra, und was heissen sie? Wie soll man ein Mantra anwenden? Sri Chinmoy antwortet diese und andere Fragen über Mantra aus eigener Erfahrung.
Fragen
- Würdest du bitte über Mantras sprechen?
- Empfiehlst du die Benutzung eines speziellen Mantras?
- Welche Bedeutung hat das Gayatri Mantra?
- Kannst du uns bitte etwas über andere Mantren erzählen?
- Wie schnell entfernt ein Mantra einen Wunsch aus dem Verstand?
- Ich beginne meine Meditation damit, meinen spirituellen Namen hundert Mal zu wiederholen. Doch ich verzähle mich oft und so muss ich zurückgehen und von neuem beginnen.
- Hat jeder sein eigenes Mantra?
- Bevor ich dein Schüler wurde, nahm ich an einem Meditationskurs teil, in dem mir ein Mantra gelehrt wurde. Soll ich mit diesen Mantra fortfahren?
- Kannst du uns etwas über die wichtigsten psychischen Zentren im Körper und ihre Mantren erzählen?
- Ich habe gelesen, dass es sieben spirituelle Zentren im Körper gibt, aber du hast nur sechs erwähnt.
- Hilft es, AUM vor dem Meditieren zu chanten?
Gedanken
Würdest du bitte über Mantras sprechen?
Sri Chinmoy:
Mantra ist ein Wort aus dem Sanskrit. In der indischen Philosophie, Spiritualität und dem inneren Leben spielen Mantras eine beachtliche Rolle. Ein Mantra ist eine Sil¬be, die von göttlicher Kraft durchdrungen ist. Diese Kraft kann für einen göttlichen oder einen ungött¬lichen Zweck genutzt werden.
Es gibt zwei Arten von Mantras. Eine Art wird dhvani-antak genannt, was ‘mit Klang’ heißt. Diese Mantren werden durch Klang ins Leben gerufen. Die andere Art wird varnantak genannt. Ein Mantra dieser Art wird klangloses Mantra genannt, was ‘belesen’ heisst. Dieses Mantra wird klangloses Mantra genannt. Wenn zwei Dinge aneinander schlagen, hören wir einen Klang. Doch wir hören den Klang von AUM, dem anahata nada, in den innersten Winkeln unseres Herzens. Ahata heißt geschlagen; anahata heißt unge¬schlagen. Varnantak und anahata sind das gleiche.
Manchmal werden wir bemerken, dass wir ein Wort noch hören, nachdem wir aufgehört haben es zu wiederholen. Wenn wir andauernd „Gott, Gott, Gott“ wiederholen, können wir den Namen Gottes eine Zeitlang in unserem Herzen hören, nachdem wir aufgehört haben zu chanten. Der Mund steht still, aber das innere Wesen hat begonnen, das Mantra natürlich und spontan zu wiederholen.
Empfiehlst du die Benutzung eines speziellen Mantras?
Sri Chinmoy:
Ich empfehle meinen Schülern zu meditieren, doch einigen von ihnen habe ich Mantren gegeben. Jedes Mantra ruft ein spezielles Resultat hervor. Während wir ein Mantra benutzen, rufen wir einen bestimmten Aspekt von Gott oder eine bestimmte kosmische Gottheit an, um Frieden, Licht, Seligkeit zu erhalten oder etwas anderes, das wir wollen oder brauchen. Doch wenn wir fünf oder fünfzehn Minuten gut meditieren können, erfüllt dies den gleichen Zweck, weil wir in die unendliche Ausdehnung von Frieden, Licht und Seligkeit eintreten, wo unsere Seele trinken kann, was immer sie braucht oder will.
Wenn Strebende wegen ihres rastlosen Verstandes nicht in ihre tiefste Meditation eintreten können, ist dies eine gute Gelegenheit, ein Mantra zu benutzen. Jeder kann Supreme, AUM oder Gott einige Minuten lang wiederholen, bevor er mit der eigentlichen Meditation beginnt. Das Mantra sollte langsam und laut wiederholt werden.
Wenn wir in unserem inneren Leben schnellen Erfolg erzielen wollen, dann sollten wir jeden Tag, ohne auch nur einen Tag auszulassen, ein Mantra wiederholen. Wir sollten es mindestens eine halbe Stunde lang chanten, fünfzehn Minuten lang am Morgen und fünfzehn Minuten lang am Abend. Kein Mantra kann so kraftvoll sein wie die Mutter aller Mantren: AUM.
Welche Bedeutung hat das Gayatri Mantra?
Sri Chinmoy:
In Indien haben wir viele Mantren. In der Gita sagt Sri Krishna, dass das Gayatri Mantra das beste aller Mantren ist.
Seine Bedeutung ist: „Wir meditieren auf die transzendentale Herrlichkeit der höchsten Gottheit, die im Herzen der Erde ist, im Leben des Firmaments und in der Seele des Himmels. Möge sie unseren Verstand beleben und erleuchten.“
Es wird gesagt, dass alle Wünsche eines Menschen erfüllt werden, wenn er dieses spezielle Mantra einhunderttausend Mal rezitieren kann. Jeder Wunsch, jedes Bestreben, egal wie gewaltig, wird erfüllt werden.
Kannst du uns bitte etwas über andere Mantren erzählen?
Sri Chinmoy:
Die Göttin Kali ist zugleich die Mutter von unendlicher Kraft und unendlichem Mitleid. Ihr Keimlaut oder ihre Keimform, ihr Mantra, ist kring. Wenn sie durch ihr Mantra angerufen wird, muss dies in einer kraftvollen Art geschehen. Wenn du nur fünfzehn Tage lang das Mantra ‘kring’ äußerst seelenvoll und kraftvoll wiederholen kannst, wirst du überall um dich herum Kraft und Feuer sehen. Dieses Feuer wird niemanden verbrennen, doch die Menschen werden es zur Kenntnis nehmen, weil es sie aus ihrer komagleichen Schläfrigkeit heraushebt.
Einige von euch haben eine große Vorliebe für Lord Krishna. Ihr könnt ihn dadurch anrufen, dass ihr kling äußerst lieblich chantet. Das ist sein Mantra oder sein Keimlaut.
Wenn ihr körperlich schwach seid, wenn ihr mit eurer körperlichen Konstitution nicht zufrieden seid, könnt ihr
Tejohasi tejomayi dhehi
Viryamasi viryam mayi dhehi
Valam masi valam mayi dhehi
aufrichtig und seelenvoll chanten. Innerhalb einer Woche werdet ihr eine Verbesserung eurer Gesundheit feststellen. Das Mantra hat folgende Bedeutung:
Ich bete für dynamische Energie;
Ich bete für dynamische Ausdruckskraft;
Ich bete für unbezähmbare physische Stärke.
In dieser Welt sind einige arm, während andere reich sind. Einige Menschen sind so arm, dass sie kaum für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Vor einigen Jahren hatte eine meiner Schülerinnen gewaltige finanzielle Probleme.
Ich gab ihr ein spezielles Mantra:
Ya Devi sarvabhutesu
Ratna rupena sangsthita
Nastsvai namastvai
Namastavai namo namah.
Nach dreizehn Tagen kam sie zu mir und sagte, dass sich ihre Finanzen außerordentlich verbessert hätten. Die Bedeutung dieses Mantras ist:
Ich verbeuge mich
wieder und wieder
vor der höchsten Gottheit,
die in allen menschlichen Wesen
in der Form von Wohlstand
und Reichtum wohnt.
In Indien haben viele Menschen dieses Mantra benutzt. In ihrem Fall dauerte es nur dreizehn Tage, bis das Mantra seinen Zweck erfüllen konnte. In einem anderen Fall mag es drei Monate dauern oder auch nur drei Tage. Dieses besondere Mantra hat gewaltige Kraft, aber es nützt nur, um materiellen Wohlstand zu erhalten.
Wenn du die ganze Zeit in höchster Ekstase und Wonne bleiben willst, solltest du dieses spezielle Mantra chanten:
Anandadd hy eva khalv imani bhutani jayante,
Anandena jatani jivanti,
Anandam prayantyabhisam visanti.
Wir alle benötigen Unendlichkeit. Wenn Unendlichkeit das Objekt unserer Strebsamkeit ist, wenn ihr innen und außen unendliches Bewusstsein haben wollt, dann ist dies das Mantra, das ihr praktizieren solltet:
Purnam adah,
purnam idam,
purnat purnam udacyate.
Purnasya purnam adaya
purnam evavasisyate.
Wie schnell entfernt ein Mantra einen Wunsch aus dem Verstand?
Sri Chinmoy:
Es hängt von dem jeweiligen Sucher ab. Wenn er in seinem Wesen Reinheit im Übermaß etabliert hat, ist es eine Angelegenheit von Monaten. Aber wenn ein Sucher nicht rein genug ist, wird das Mantra lange Zeit benötigen, um den notwendigen Effekt zu erzielen.
Ich beginne meine Meditation damit, meinen spirituellen Namen hundert Mal zu wiederholen. Doch ich verzähle mich oft und so muss ich zurückgehen und von neuem beginnen.
Sri Chinmoy:
Wiederhole deinen Namen fünfzig mal höchst seelenvoll. Bald wirst du in einer anderen Welt sein, der Welt der Göttlichkeit der Seele. Mache eine kleine Pause, dann beginne von neuem. Beachte es nicht, wenn du einen Fehler machst und dich verzählst. Fahre einfach mit einer ähnlichen Zahl fort. Es gibt einen einfachen Grund, warum ich dich bitte zu zählen. Wenn du zählst, trennst du dein Bewusstsein von anderen Dingen. Dann denkst du nicht an jemand anderen oder etwas anderes. Dein Bewusstsein ist auf das gerichtet, was du wiederholst und du beginnst zu spüren, dass du nur auf dein Höheres Selbst meditierst.
Während des Zählens solltest du in die Welt der Stille tief innerhalb des Bewusstseins deines Seelennamens eintreten. Dann wirst du überhaupt nicht mehr zählen müssen.
Bevor ein Läufer ein Rennen startet, ist er voll bewussten Gewahrseins. Seine Hände, Knie und Füße müssen beim Startschuss alle in der richtigen Position sein. Doch sobald er einmal in Bewegung ist und mit höchster Geschwindigkeit rennt, denkt er nicht mehr daran, ob er richtig auftritt oder nicht. Er rennt nur. Er schaut nicht zurück; er schaut nach vorn. Schau, er erreicht sein Ziel. Jeder Sucher ist ein göttlich inspirierter Läufer, der bewusst und schnell auf das Ziel des Jenseits zurennt.
Hat jeder sein eigenes Mantra?
Sri Chinmoy:
Ja, jeder hat sein eigenes Mantra. Es gibt viele, viele Sanskrit-Mantren Ein Mantra kann nur eine Silbe sein, es kann eine Gruppe von Silben sein oder auch ein Satz. In den indischen Schriften wird gesagt, dass man ein Mantra praktizieren kann, wenn man mentale Erleuchtung will. Wenn man Reinheit will, kann man dieses Mantra benutzen. Auch wenn man eine andere Eigenschaft will, kann man dieses Mantra benutzen. AUM ist ein Mantra, das für jeden Zweck und jeden Menschen äußerst wirkungsvoll ist.
Bevor ich dein Schüler wurde, nahm ich an einem Meditationskurs teil, in dem mir ein Mantra gelehrt wurde. Soll ich mit diesen Mantra fortfahren?
Sri Chinmoy:
Auf meinem Weg solltest du auf dein Herz meditieren. Wenn dein Japa mit der Art zu meditieren, die ich dir zeige und deinem Einssein mit mir in Konflikt gerät, dann gebe ich dir den Rat, es aufzugeben. Aber wenn du spürst, dass es keinen Konflikt gibt und dass es die Wirkung deiner gegenwärtigen Meditationsweise erhöht, dann behalte es bei. Wenn es dein spirituelles Wachstum behindert, dann gib es bitte auf. Aber verbringe nicht deine ganze Meditationszeit mit Chanten. Reine Meditation sollte ebenfalls auf deinem Programm stehen.
Kannst du uns etwas über die wichtigsten psychischen Zentren im Körper und ihre Mantren erzählen?
Sri Chinmoy:
Es gibt sechs wichtige psychische Zentren im menschlichen Körper. Diese Zentren befinden sich in unserem subtilen Körper. Für jedes Zentrum gibt es einen Keimlaut oder ein Keimwort. Jedes Wort repräsentiert ein Bewusstseinsstadium und innerhalb jedes Stadiums gibt es ein bestimmtes Symbol: vielleicht eine Blume oder ein Tier.
Es gibt ein Zentrum am Ende des Wirbelsäule, das Muladhara genannt wird. Wenn wir das Keimwort lam wiederholen, während wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf das Ende der Wirbelsäule richten, werden wir mit der Zeit dieses Zentrum öffnen und wir bekommen die Fähigkeit Krankheiten zu heilen.
Einige Zentimeter höher, neben der Milz, ist ein anderes Zentrum, Svadhisthana genannt. Wenn wir das Mantra vam wiederholen, während wir uns hierauf konzentrieren, werden wir allmählich die Kraft bekommen, jedem und allem Liebe zu geben und von jedem und allem Liebe zu erhalten.
Auf der Höhe des Nabels ist ein Zentrum genannt Manipura. Wenn wir uns hierauf konzentrieren und die Silbe ram mit Kraft und Nachdruck wiederholen, werden wir allmählich in der Lage sein, alle Sorgen und alles Leid zu überwinden. Auch gibt uns dieses Zentrum die Kraft, in subtile Welten und höhere Ebenen einzutreten.
Das Herzzentrum wird Anahata genannt. Das Mantra yam muss hier langsam und liebevoll gechantet werden. Wenn wir das Herzzentrum öffnen können, erreichen wir reine Freude und die Seligkeit der Einheit.
Das Kehlkopfzentrum, welches das fünfte Zentrum ist, wird Vishuddha genannt. Wenn wir ham chanten, während wir uns darauf konzentrieren, werden wir uns in allen Formen der Kunst ausdrücken können.
Dann kommen wir zu Ajna, welches ein kleines Stück oberhalb der Nasenwurzel liegt. Hier ist das Keimwort AUM. Wenn wir uns auf dieses Zentrum konzentrieren und AUM chanten, können wir grenzenlose psychische und okkulte Macht erhalten.
Ganz gleich welches Zentrum wir wählen, um uns darauf zu konzentrieren oder welches Mantra wir wiederholen, wir sollten versuchen, eine Schwingung von allen Zentren zu spüren. Während wir ein bestimmtes Mantra wiederholen, sollten wir spüren, dass ein Strom durch unser Rückenmark fließt, so, als würde sich eine Schlange durch uns hindurch winden und alle unsere Zentren würden von der Schwingung dieses Stroms profitieren.
Ich habe gelesen, dass es sieben spirituelle Zentren im Körper gibt, aber du hast nur sechs erwähnt.
Sri Chinmoy:
Sahasrara wird als das siebte spirituelle Zentrum betrachtet, obwohl es nicht wie die anderen sechs ist. Das Sahasrara Chakra befindet sich über dem Scheitel des Kopfes. Wenn jemand in dieses Scheitelzentrum eintritt, fällt er in Trance und geht über das Bewusstsein dieser Welt hinaus. Das Mantra dieses Zentrums ist Supreme.
Es gibt viele andere wichtige Zentren im subtilen Körper, aber die sechs, über die ich geredet habe, und dieses Sahasrara Chakra sind die wichtigsten.
Hilft es, AUM vor dem Meditieren zu chanten?
Sri Chinmoy: Es ist ganz und gar nicht notwendig AUM vor der Meditation zu chanten, aber es ist hilfreich, wenn man Inspiration möchte. Wenn wir unsere Meditation beginnen, können wir zuerst fühlen, dass wir in Gott den Schöpfer eintreten, der Strebsamkeit in uns erschafft. Dann können wir fühlen, dass Gott der Erhalter uns erhält, damit wir unsere göttliche Reise fortsetzen. Schließlich können wir fühlen, dass Gott der Verwandler in jedem Moment unsere Unwissenheit in Weisheit verwandelt.
Lieder als Mantras
Erstellt von Bhagavantee am 27. Mai 2011 - 20:04In den meisten spirituellen Lehren spielen Mantras ein große Rolle: das stetige Wiederholen einer Silbe, eines Wortes oder selbst eines Textes. Bis der Verstand keinen anderen Gedanken mehr zulässt. Sri Chinmoy hat umfassend über Mantras geschrieben, über die altüberlieferten indischen sowie über neue Mantras, die er selbst geschrieben hat. Die Tausende von Liedern, die er im Laufe seines Lebens komponiert hat, sind überwiegend Mantras: kurze Sätze oder längere Texte in Form eines Gedichts. Sie alle drücken tiefe spirituelle Wahrheiten und lebendige Erfahrungen aus. Mehr noch, Sri Chinmoys Lieder zu singen bedeutet im Handumdrehen in das Glücklichsein des Herzens einzutreten. In kürzester Zeit erheben sie das eigene Bewusstsein und schenken nichts als Freude, innere Tiefe, Süße, Liebe oder Frieden. Seine Lieder sind ein unschätzbarer Segen, der für die ganze Menschheit bereit steht.
Ein Mittel gegen schlechte Träume
Erstellt von Bhagavantee am 27. Mai 2011 - 20:06Wer es sich zur Gewohnheit macht, tagsüber Mantren zu wiederholen (und zwar am besten immer dann, wenn er den Kopf frei hat), dem steht ein machtvolles Instrument zur Verfügung, gerade wenn es um Situationen geht, die sich der eigenen Kontrolle noch entziehen: überraschende Gefahren wie z.B. beim Autofahren, Not- und Unfälle generell. Doch ich konnte auch die beruhigende Erfahrung machen, dass gerade im Schlaf, wo ich ja keine direkte Kontrolle über mein Bewusstsein habe, mein inneres Wesen aktiv wird, wenn ich schlecht träume. Es beginnt in mir ein Mantra zu rufen, meistens Supreme, da ich dieses am häufigsten in meinem Wachbewusstsein wiederhole. Und schon lichtet sich der Traum, ich erwache und realisiere, dass es nur ein Traum ist. Danach wiederhole ich das Mantra noch so lange, bis auch das schlechte Gefühl verschwunden ist. Mantras sind unsere besten Freunde und Beschützer, wenn wir sie hegen und pflegen.
Das Gesundheitsmantra
Erstellt von Bhagavantee am 29. Mai 2011 - 12:29Wer an Mantren glaubt und über keine gute Gesundheit verfügt, kann einmal dieses Mantra ausprobieren. Es ist das Gesundheitsmantra. Sri Chinmoy hat es für uns Leute im Westen wieder zugänglich gemacht. Ich bin gerade dabei, es zu praktizieren und meine schon, mehr Energie zu haben:
Tejohasi tejomayi dhehi
Viryamasi viryam mayi dhehi
Valam masi valam mayi dhehi
Es verspricht die Verbesserung der körperlichen Verfassung innerhalb von einer Woche und heißt übersetzt:
Ich bete für dynamische Energie;
Ich bete für dynamische Stärke;
Ich bete für unbezwingbare körperliche Kraft.
Ganz wichtig ist natürlich die Ausführung des Mantras: mit voller Konzentration und Hingabe, ohne die Aufmerksamkeit abschweifen zu lassen. Die Dauer wähle ich nach Gefühl, so lange eben, wie ich konzentriert bin. Dabei wiederhole ich zuerst dreimal den deutschen Text, um die Bedeutung in mich aufzunehmen, dann spreche ich das Mantra laut und kraftvoll und lasse den Klang der Worte in mir vibrieren. Zur richtigen Aussprache möchte ich noch anfügen, dass das s als sch gesprochen wird, das j als stimmhaftes dsch und sonst die Worte wie man sie liest.
